Ein Trend nach der Corona-Pandemie setzt sich fort: Auch in diesem Jahr zog es Ende Februar mehr Besucher*innen auf die Maintenance in Dortmund als in den Vorjahren. Dementsprechend viel los war auf der Messe und auf dem Stand von YNCORIS. „Vor allem am ersten Messetag suchten zahlreiche Fachbesucher*innen mit konkreten Herausforderungen im Bereich Pumpen- und Antriebstechnik gezielt nach spezialisierten Dienstleistern und praxisnahen Lösungsansätzen“ sagt Güney Cabuk aus der Prozessanalysentechnik von YNCORIS. „Dadurch ergaben sich für uns besonders vielversprechende Gespräche und Projektperspektiven.“ Neben vielen Interessierten besuchten auch eine große Anzahl an Bestandskundinnen und -kunden den Stand in Halle 4.

Site Engineering erstmal auf der Messe

Dort konnten sich die Besucher*innen diesmal über mehrere Neuerungen informieren. So präsentierte sich das Site Engineering erstmals auf der Maintenance. Das Team unterstützt die Produktion mit interdisziplinaren Planungsleistungen, zum Beispiel bei Anlagenerweiterungen und Instandhaltungsmaßnahmen. Sie werden später durch den Bereich Anlagenservice und Technik (AST) umgesetzt. „Wir konnten so erstmals live zeigen, dass wir das gesamte Instandhaltungsspektrum von der Planung bis zur Durchführung und Prüfung bei YNCORIS komplett abdecken“, sagt Sandra Herrmann im Marketing verantwortlich für den Messeaufritt. Frank Schöggl, Leiter Site Engineering war zum ersten Mal mit dabei. Sein Eindruck: „Eine tolle und sehr erfolgreiche Veranstaltung. Dass wir uns als Unternehmen ganzheitlich präsentieren konnten, halte ich für sehr wichtig.“

Schäden erkennen mit den unterschiedlichsten Sensoren

Als Magnet auf dem Messestand zeigte sich wieder einmal ein mit verschiedenen Sensoren ausgerüstetes Pumpenmodell mit Predictive Maintenance Sensorik, das auch einige Besucher*innen der benachbarten Pumps and Valves auf den Stand zog. An ihm präsentierte Henning Hörbelt, Teamleiter Aggregatemanagement, wie YNCORIS durch Schwingungsmessung und Analyse frühzeitig Schadensbilder und technisches Fehlverhalten erkennt. Die Besonderheit: Im Gegensatz zu den Angeboten der meisten Hersteller kann die YNCORIS-Lösung Sensoren unterschiedlicher Anbieter in einem System vereinen und auswerten. Das erlaubt Kunden eine deutlich höhere Flexibilität bei der Auswahl der für sie passenden Lösungen auf dem stetig wachsenden IIOT-Markt. Auf der von YNCORIS entwickelten Plattform lässt sich neben den Schwingungsdaten die gesamte IIOT-Messtechnik übersichtlich überwachen. „Im Gegensatz zu den meisten Sensorik-Anbietern bieten wir außerdem sämtliche Leistungen an, um die entdeckten Probleme direkt zu beheben“, sagt Hörbelt.

Instandhaltung als Stellschraube

Auch die weiteren Themen aus der Prüftechnik, der Prozessanalysentechnik, der Betriebsbetreuung und dem Stillstandsmanagement sorgten für Interesse, darunter die Exponate zur Ultraschallmessung, zur einfacheren Leckageortung und die Datenbanklösung TarServ. Sie macht die Abwicklung von Stillständen deutlich übersichtlicher und einfacher. Herrmann: „Auf der Maintenance wurde klar, dass clevere Instandhaltungslösungen in herausfordernden wirtschaftlichen Situationen eine wichtige Stellschraube für viele Unternehmen bilden, um die Kosten niedrig zu halten, ohne die Verfügbarkeit und Sicherheit von Anlage zu gefährden.“

Neben der Pumps and Valves konnten sich Interessierte darüber hinaus im benachbarten Konferenzzentrum bei den Walter Müller Instandhaltungstagen informieren. Das lockte weitere Besucher*innen auf die Messe. Auf der Konferenz mit rund 400 Teilnehmer*innen sprachen Frank Schöggl und Dr. Andreas Schüller, ebenfalls Site Engineering, über die Anforderungen von IT- und OT-Security im Explosionsschutz und mögliche praktischen Lösungswege zur Reduktion des Prüfaufwands ohne Sicherheitseinbußen. Das Fazit zur Messe fällt daher einhellig aus: Der Einsatz hat sich wieder einmal gelohnt - Leer war es auf dem YNCORIS Stand nur, bevor sich die Messe-Tore öffneten.