Die Meorga ist keine Veranstaltung von Weltruf, sondern eine vergleichsweise kleine Messe – und trotzdem ein wichtiger Anlaufpunkt in der Region für die Experten rund um Elektro-, Steuer-, Mess- und Regeltechnik (kurz: EMSR). Trotz intensiver Bemühungen konnte YNCORIS in den letzten Jahren keinen Standplatz buchen, nun hat es endlich geklappt.


Die Messe bietet für Besucher*innen viele Vorteile: Der Besuch ist kostenlos, bietet einen guten Überblick über die EMSR-Themen und stellt alle Leistungen kompakt auf kleinem Raum bereit“, sagt Dr. Andreas Schüller, der das Site Engineering auf der Meorga vorstellte. „Für die Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben ist es daher deutlich einfacher, sich in zwei, drei Stunden einen Überblick zu verschaffen, als bei einer großen Messe.“ Teilnehmer*innen konnten im RuhrCongress-Zentrum in Bochum zudem kostenlose Fachvorträge besuchen. Das Site Engineering hat bereits seit einiger Zeit das Ruhrgebiet im Blick. Die Messe bot daher eine gute Gelegenheit, sich dort bekannter zu machen.

 

Schwerpunkt Prozessanalysentechnik

Sowohl auf der gesamten Messe als auch am Stand von YNCORIS lag ein Schwerpunkt in diesem Jahr auf der Prozessanalysentechnik. Dazu hatte Güney Cabuk eine Messtafel mit einer Sauerstoffmessung mitgebracht, anhand dessen sich das Publikum vom Leistungsportfolio von der Planung bis hin zu regelmäßigen Wartungen ein Bild machen konnte. Zudem nutze das Team den Aufbau dazu, eine Dienstleistung zur Leckageortung vorzustellen, bei der ein Ultraschallsensor Druckluftverluste einfach anzeigen und die finanziellen Effekte der Verluste berechnen kann. Außerdem konnten sich die Gäste über die Leistungen der Prüftechnik informieren.

Auch die Digitalisierung bleibt wichtiges Thema der Branche. Primär beschäftigt Unternehmen dabei, wie sie Anlagen mit wenig Aufwand günstiger und effizienter betreiben können. „Im Gespräch mit den Besucher*innen zeigte sich aber auch, dass erste Kunden nicht nur auf Instandhaltung setzen, sondern wieder Investitionen planen. Das ist ein positives Signal“, resümiert Andreas.

 

Leverkusen anvisiert

Die Messe findet abwechselnd an mehreren Orten in Deutschland statt und gastiert 2027 in Leverkusen. Hier ist der Kundenkreis im Einzugsgebiet der Messe noch einmal deutlich höher. „Wir hoffen, dass wir durch unseren Standplatz in Bochum nun auch in Leverkusen einen Fuß in der Tür haben“, sagt Sandra Herrmann aus dem Marketing. „Das wäre sowohl vertrieblich als auch in Bezug auf den Austausch mit unseren Bestandskunden ein großer Gewinn.“